19.02.2019

Wachsender Umsatz bei Fahrradverkäufen im Jahr 2017

Im Jahr 2017 feierte das Fahrrad Jubiläum: Seit 200 Jahren gibt es das umweltfreundliche Fortbewegungsmittel – und es hat noch immer nichts von seiner Faszination verloren. So konnte die deutsche Fahrradbranche erneut ein Umsatzplus verzeichnen. Als Gründe dafür gelten eine fahrradfreundliche Witterung und die zunehmende Elektrifizierung des Zweiradbestands. E-Bikes verzeichnen in den verschiedenen Varianten die höchsten Zuwächse. So stieg der Umsatz in den Bereichen der Fahrräder und E-Bikes auf 2,69 Milliarden Euro. Das entspricht einem Zuwachs von rund 3,2 Prozent. Der Gesamtumsatz der Branche inklusive der Komponenten- und Zubehörindustrie beträgt rund 5,4 Milliarden Euro. Zu dieser Einschätzung kommt der Zweirad-Industrie-Verband (ZIV).

Der Fahrradbestand konnte im Jahr 2017 weiter wachsen und liegt nun bei 73,5 Millionen Stück. Darin sind nach Schätzungen inzwischen 3,5 Millionen E-Bikes enthalten. Ein kleiner Wermutstropfen ist die Zahl der Abverkäufe: Zwar liegt sie mit 3,85 Millionen Einheiten weiterhin auf einem hohen Niveau, allerdings entspricht diese Gesamtzahl einem Rückgang von rund fünf Prozent. Dass dennoch der Branchenumsatz stieg, ist dem durchschnittlich höheren Verkaufspreis der Fahrräder zu verdanken. Er lag 2017 über alle Vertriebskanäle hinweg bei 698 Euro. Damit kostete ein Fahrrad im Schnitt 8,6 Prozent mehr als noch 2016. Der Grund liegt einerseits in den E-Bikes, die generell hochpreisiger sind als die nicht elektrischen Modelle. Andererseits zeigt sich auch bei den konventionellen Fahrrädern ein anhaltender Trend zu Modellen mit hochwertiger Ausstattung.

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